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KONZERTE 2017

Tamburi Mundi 2017 -  Konzerte vom 28. Juli bis 6. August

Wie in den letzten Jahren, gibt es wieder die Möglichkeit mit einem TAGESTICKET alle Konzerte eines Festival-Tages zu einem günstigeren Preis zu besuchen.
WICHTIG: Der Erwerb eines Tagestickets ist nur im VVK möglich!

Freitag, 28. Juli 2017 - 20:00 Uhr

Eröffnungskonzert:
David Friedman (Marimba Vibrafon) & Murat Coşkun (Rahmentrommeln, Hang)

E-Werk, Saal | Eintritt: 12.- /10.- (erm.)

Der international renommierte Jazz-Vibrafonist David Friedman gehört wohl zu den einflussreichsten und kreativsten Künstlern in der Geschichte dieses Instruments. Seine musikalischen Begegnungen in den letzten Jahrzehnten reichen von Leonard Bernstein über Bobby McFerrin, Wayne Shorter bis zu Yoko Ono. Mit seinen musikalischen Visionen hat er dem Spiel auf dem Vibrafon neue Dimensionen eröffnet und viele andere Musiker weltweit mit seiner Spielweise fasziniert und angeregt.

Die erste Begegnung mit dem Freiburger Perkussionisten Murat Coşkun liegt gerade mal ein Jahr zurück. Beide waren sehr angetan von der klanglichen Verschmelzung der Instrumente Marimba und Rahmentrommeln und der Energie, die im Zusammenspiel bei Jazz-Kompositionen und Improvisationen im Dialog entstand.

Zur Eröffnung des 12. Tamburi Mundi Festivals freuen wir uns auf das Duo David Friedman, Großmeister des Jazz, und Festivalgründer Murat Coşkun und ihr rhythmisch- schwungvolles und ideenreiches Spiel!

 

Mit:

David Friedman - Marimba,Vibrafon
Murat Coşkun - Rahmentrommeln, Hang

 

 

 

Samstag, 29. Juli 2017 - 20:00 Uhr

Festival-Projekt: Visionäre Klangfarben
Internationale Musiker und Tänzerinnen gestalten den großen Tamburi Mundi Themenabend!

19:45 Uhr: Einführung in das Konzert mit Murat Coskun

E-Werk, Saal | Eintritt: 19.- /15.- (erm.)

Am Anfang des Festivals steht wieder das traditionelle Tamburi Mundi Konzert-Projekt: Internationale Künstler_innen (sechs Musiker und zwei Tänzerinnen) treffen zum ersten Mal als Gruppe aufeinander und beginnen Tage vor dem Festivalbeginn mit einer intensiven Probenarbeit. Das Festival-Motto VISIONS ist ihr Leitfaden, anhand dessen sie sich aus ganz verschiedenen Perspektiven mit Tönen, Rhythmen, Melodien, Klängen oder auch der Stille auseinandersetzen.

Wir freuen uns mit unserem Publikum auf einen ganz besonderen Abend, an dem die Künstler_innen mit allerhand Perkussion, Klangkompositionen aus Naturgeräuschen, jazzigen Elementen sowie mit japanischem Butoh-Tanz und frech-fröhlichem Stepptanz ihre visionären Geschichten erzählen.

Mit

Vincenzo Castellana (Ensemble Passi) - Tamburello, Stimme
Takashi Tajima - Rahmentrommeln, Perkussion
Paolo Rossetti Murittu - Rahmentrommeln, Perkussion, Stimme
Jonathan Maag - Sopran- und Tenorsaxophon, Klarinetten
Mara (Manuele Marani) - electronics, Stimme
Hadji Baba Ahmed - Oud
Lucie Betz - Butoh-Tanz
Marije Nie (Ensemble Passi) - Stepptanz

Hadji Baba Ahmed -Oud        

 

 

 

Sonntag, 30. Juli 2017 - 11:00 Uhr

Matinée: Nawal - Afro-Sufi-Visions
Eine außergewöhnliche Künstlerin von den Komoren

E-Werk, Saal| Eintritt: 8.- / 6.- (erm.)

Nawal-photo by Emmanual Delaloy

Eine außergewöhnliche Künstlerin ist in Freiburg zu Gast: Nawal Mlanao wurde auf den Komoren, einem Inselstaat im Indischen Ozean geboren. Musik und Spiritualität gehören für sie seit jeher eng zusammen. Im Geiste der Shadhuliya, einer der großen Bruderschaften des Archipels, erzogen, ging sie bald einen eigenständigen Weg und trat als erste Frau der Komoren öffentlich mit ihren eigenen Kompositionen auf.
Nawal Mlanao spielt die Gambusi, ein banjo-ähnliches Instrument, das ursprünglich aus dem Jemen stammt, Gitarre, Flöte, die afrikanische Mbira, die iranische Rahmentrommel Daf sowie weitere Perkussionsinstrumente. Viele Melodien ihrer Lieder stammen aus dem islamisch-arabischen Raum und berufen sich zudem auf polyphonen Rhythmen der afrikanischen Bantu sowie die Trance-Tradition der Sufis. Allerdings haben auch Einflüsse aus ihrer neuen Heimat Frankreich Spuren hinterlassen. Die meisten zwischen alter Tradition und urbaner Gegenwart changierenden Stücke singt Nawal in der komorischen Sprache Shikomor.

Mit

Nawal Mlanao – Gesang, Gambusi, Gitarre, Daf

 

 

 


Sonntag, 30. Juli 2017  -  20:00 Uhr

Visions of Spiritual Drumming 
Musik der Mystik mit Einflüssen aus Kabbala, Sufismus, mittelalterlicher sakraler Musik und Tanz

Ort: Christuskirche
Maienstr. 2, 79102 Freiburg

Eintritt: 19.- /15.- (erm.)

Musik der Mystik erfüllt den Kirchenraum: Einflüsse aus der jüdischen Kabbala, dem arabischen und türkischen Sufismus sowie seinem afrikanisch geprägtem Zweig von den Komoren. Die Trommeln sind in all diesen Kulturen im Ritus verankert und spielen auch hier eine maßgebende Rolle. Dazu gesellen sich Oud und Schilfrohflöten, begleitet vom warmen Klang der Stimme von Theresia Bothe, die die mystischen Stücke mit Liedern aus der sakralen Musik des Mittelalters verbindet. Tanzimprovisationen inspiriert durch Elemente aus dem indischen Tanz schließen den Bogen einer wahrhaft visionären musikalischen Reise.

Mit

Zohar Fresco - Rahmentrommel, Stimme
Murat Coşkun - Rahmentrommel, Perkussion
Paolo Rossetti Murittu - Tamburello, Perkussion
Nawal - Stimme, Perkussion, Gambusi, Gitarre
Mehmet Ungan - Ney, Stimme
Samir Mansour - Oud, Stimme
Theresia Bothe - Gesang
Liga Saukante- Tanz

 

 

 

Montag, 31. Juli 2017 - 18:00 Uhr

Percussion 1 -  Takashi Tajima
Ein ganz besonderes Live-Erlebnis mit dem Tamburin-Virtuosen aus Japan

E-Werk, Saal| Eintritt: 8.- /6.- (erm.)

“Dawn of the Tambourine” nennt der japanische Perkussionist sein Solo-Programm. Unser diesjähriger Artist in Residence ist ein vielfältiger und erfreulich unberechenbarer Künstler, der sich nicht scheut unkonventionelle Wege zu gehen. Auf seinem selbst-entwickelten stimmbaren Tamburin, das bis zu zwei Oktaven umfasst, zeigt der Autodidakt seine musikalische Vision.
Takashi Tajima ist Musiker mit Leib und Seele und sein Auftritt beim Tamburi Mundi Festival auf jeden Fall ein Erlebnis!

Mit

Takashi Tajima - Tazy Drum (Tamburin), Perkussion
und Überraschungsgästen

 

 

Montag, 31. Juli 2017 - 20:00 Uhr

Neue Klänge aus Persien: Abron Ensemble

E-Werk, Saal | Eintritt: 16.- /12.- (erm.)

„Erneuerung“ ist Leitsatz und Vision der iranischen Band Abron. Ihre Melodien entwickelten sie in Anlehnung an die mündliche Überlieferung der Musik iranischer Stämme und der iranischen Kultur, die von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Die Vielfalt der Sprachen und Strömungen im Iran ist der Grund für die Vielfalt der Musikstücke von Abron. Die Musiker_innen des Ensembles hüllen diese Melodien in ein neues Gewand und bringen deren Botschaft von Frieden und Freundschaft Menschen auf der ganzen Welt nahe.
Abron sucht nach einer universellen Kommunikationsform durch die Sprache der Musik. Dafür hat das Ensemble eine für iranische Konventionen ungewöhnliche Zusammensetzung: traditionelle persische Instrumente wie Daf, Setar und Bozooki verbinden sich mit modernen westlichen Instrumentarium wie Klarinette, Saxophon und Klavier.

Mit:

Mohsen Taherzadeh - Daf, Percussion
Maryam Hatef - Daf
Masoud Azimifar - Stimme, Klarinette, Saxophon
Arbi Baboumian - Piano
Valipour Siavash - Kemenche, Santur

 

 

Montag, 31. Juli 2017 - 22:30 Uhr

Drum Poetry: Stefan Noelle
Rahmentrommeln und Chansons

E-Werk, Kammertheater| Eintritt: 8.- /6.- (erm.)

photo by Michael Reiserer

Stefan Noelle ist Schlagzeuger, Sänger und Songwriter. Seine musikalische Poesie berührt die Zuhörer_innen unmittelbar. Vor 10 Jahren entdeckte er die Welt der Rahmentrommeln für sich. Jetzt ist es für ihn Zeit, die Liebe zu den Frame Drums und zur Poesie in einem Soloprogramm zu vereinen. Bei Tamburi Mundi wird diese Vision nun Wirklichkeit. Mit DRUM POETRY verbindet Stefan seine Grooves mit pointierten deutschen Texten zwischen Slam-Poetry und Chanson, zwischen Witz und Tiefe. Er erzählt vom Glücksgefühl, das ein exzellenter Espresso auslöst, erklärt den Zusammenhang von Leberblümchen und Blümchenlebern oder streift mit seiner Riq durch die vergangenen 7000 Jahre: „Sprache ist Rhythmus, Gedichte grooven – und jeder ist seines Glückes Beat!“

Mit

Stefan Noelle – Tar, Mizhar, Riq, Bodhran, Vocals/Texte

 

 

Dienstag,1. August 2017 - 18:00 Uhr

Percussion 2: Berkant Çakɩcɩ und Firas Hassan
Exzellente World-Percussion mit türkisch-arabisch-indischen Rhythmen

E-Werk, Saal| Eintritt: 8.- /6.- (erm.)

Der türkische Perkussionist Berkant Çakɩcɩ, dessen Vater aus Damaskus stammt, ist zum ersten Mal in Freiburg zu Gast. Der virtuose Darbuka-Spieler tourte mit Größen wie Aziza Mustafa Zadeh und Anjelika Akbarand. Neben der Kelchtrommel beherrscht er die Riqq und weitere orientalische Rahmentrommeln und ist weltweit auf Festivals zu hören. Es ist ein unverwechselbarer Stil, der ihn auszeichnet: türkische Musik mit arabischen und indischen Rhythmen vermischt.
Firas Hassan, syrischer Perkussionist mit einer Passion für Riqq und Darbuka ist in der klassischen arabischen Musik zu Hause und hat das Festivalpublikum schon im letzten Jahr mit seinem virtuosen Spiel begeistert.

Mit

Berkant Çakɩcɩ - Darbuka, Riqq, Rahmentrommeln
Firas Hassan - Darbuka, Riqq

Mit freundlicher Unterstützung von:


HUBB Percussion

 

 

Dienstag, 1. August 2017 - 20:00 Uhr

Ensemble BRÚ : irisch-keltische Tanzmusik

E-Werk, Saal (teilbestuhlt)| Eintritt: 16.- /12.- (erm.)

„Wir geben uns gegenseitig den schützenden Schatten“ – so in etwa lässt sich der irische Konzerttitel wiedergeben.
Was Dave Boyd und seine Band damit sagen wollen und in wundervoll lebendige Tanzmusik umsetzen ist: Keiner kann ohne die anderen!
Gemeinsam leben sie das auf der Bühne aus, was in ihren irischen und keltischen traditionellen Liedern und in den Stücken der weiteren Diaspora steckt: Spaß und Herzlichkeit, Freude und Seelenschmerz. Die Bodhrán gibt dabei den Beat, der die neu arrangierten Stücke des Ensembles vorwärts treibt.
Und weil keiner ohne den anderen kann, darf an diesem Abend das Publikum natürlich nicht fehlen!

Mit

Dave Boyd - Bodhrán (irische Rahmentrommel)
Siard De Jong - Geige und andere Saiteninstrumente
Dominic Crosbie - Gitarre
Isaac Muller - Blockföten

und Gästen

 

 

Dienstag, 1. August 2017 - 22:00 Uhr

Open Stage - Offene Bühne

E-Werk, Foyer| Eintritt frei!

Live Acts und Sessions zum Mitmachen oder Zuhören - die Dozent_innen und Tamburi-Künstler_innen mittendrin!

 

Fotos: Ellen Schmauss

Anmeldung der Beiträge bis zum 31.07.2017 - 15 Uhr:
info@tamburimundi.com , +49.177.4606545 oder ab dem 28.07. im Festivaloffice

 

 

Mittwoch, 2. August 2017 - 18:00 Uhr

Percussion 3: Naghmeh Farahmand, Arezoo Rezvani und David Kuckhermann
Persische Percussion für Mallets und Hände

E-Werk, Saal| Eintritt: 8.- /6.- (erm.)

Die iranische Perkussionistin Naghmeh Farahmand zeigt, dass sie auf mehr als nur einer Trommel brillieren kann: Schon als Kind wurde sie mit den orientalischen Schlagwerken vertraut: Tombak, Daf und Dayereh spielt sie ebenso wie Santur, Darbuka, Djembe, Udu, Kanjira, Cajón und Drumset. Seit 2010 lebt sie in Kanada und ist zum ersten Mal in Freiburg zu Gast!
David Kuckhermann, exzellenter Solokünstler und Bandmitglied bei Dead Can Dance, hat einige Duo-Stücke mit ihr aufgenommen, die sie beim diesjährigen Festival präsentieren. Dazu gesellt sich eine Meisterin im Schlägel-Spiel: Arezoo Rezvani, die mit filigranem und temperamentvollem Spiel auf der persischen Santur schon in den letzten Jahren das Publikum restlos begeisterte.

Mit

Naghmeh Farahmand - Daf, Tombak
Arezoo Rezvani - Santur, Gesang
David Kuckhermann - Rahmentrommeln, Handpans, Perkussion

 

 

 

Mittwoch, 2. August 2017 - 20:00 Uhr

Preisträgerkonzert - Tamburi Mundi Frame Drum Award 2017
Konzert des diesjährigen Preisträgers Philipp Kurzke
Double Feature:  Percussion Friends and The Yankeles  (Klezmer)

 

E-Werk, Saal | Eintritt: 16.- /12.- (erm.)

Diesen Abend gestaltet unser diesjähriger Award-Gewinner, der Freiburger Perkussionist Philipp Kurzke mit zwei Sets:
Im Gefolge von weiteren „Jungen Wilden“ der Handtrommel-Szene zeigt er eine Bandbreite an Rahmentrommeln, Rhythmen und Grooves.

Gaunerehrlich, todglücklich und stinkunnormal, so präsentiert sich im zweiten Set seine charmante Klesmerkapelje „The Yankeles“. Infiziert durch die mitreißenden Klänge der jiddischen Musik und des bessarabischen Lebensgefühls, malen sie in Wort und Ton „eine und tausend Musikgeschichten“.
Erfrischend fröhlich wird von Kühen und Onkel Yankele erzählt, der den Musikern seinen ganz eigenen Klezmer vererbt hat. Sie zeigen ihrem Publikum viele Gesichter einer eigenen emotionsgeladenen Klangwelt, die zum Tanzen, Träumen und Schmunzeln anregt.
Herrlich lebendig und absolut authentisch!

Mit

Philipp Kurzke - Rahmentrommel, Perkussion
und Gästen


The Yankeles:
Tanja Krumpt – Klarinette
Charlotte Mercier – Violine
Joscha Zoulkowski – Akkordeon
Philipp Gerhard – Kontrabass, Sprecher
Philipp Kurzke – Percussion, Violoncello

 

Mehr über Philipp - HIER KLICKEN!

 

 

Donnerstag, 3. August 2017 - 18:00 Uhr

Percussion 4: Zohar Fresco, Andrea Piccioni und Murat Coşkun
Intensive Grooves und ein rhythmisches Feuerwerk

E-Werk, Saal | Eintritt: 8.- /6.- (erm.)

Drei Ausnahme-Perkussionisten, deren gemeinsame Wurzeln und Inspiration in der Musik des Mittelmeerraumes liegen,  begeistern das Publikum an diesem Abend:
Zohar Fresco aus Israel, der sich auf die Tradition der biblisch erwähnten, uralten Rahmentrommel „Tof Mirjam“ besinnt, hat eine ganz eigene Spieltechnik und die musikalische Sprache MANEGINA kreiert. Andrea Piccioni aus Italien ist Tamburi Mundi seit Jahren verbunden. Wie kein Zweiter lässt er sein Tamburello singen, seufzen und grooven. Murat Coşkun, der mit seinem Instrumentarium in einer immensen musikalischen und kulturellen Bandbreite beheimatet ist, trommelt mit Intensität, Präzision und Hingabe. Diese drei Musiker finden zusammen als Freunde, Künstler und Liebhaber der Rahmentrommel zu einem traditions- und innovationsverbundenen, neuen freien Spiel.

Mit:

Zohar Fresco - Rahmentrommeln, Perkussion, Stimme
Andrea Piccioni - Tamburello, Perkussion, Stimme
Murat Coşkun - Rahmentrommeln, Perkussion, Stimme

 

 

Donnerstag, 3. August 2017 - 20:00 Uhr

Dunham Shoe Factory
Seelenvoller Weltmusik-Sound aus den USA mit Oud, Klarinette, Cello und Percussion

E-Werk, Saal | Eintritt: 16.- /12.- (erm.)

Dunham Shoe Factory​ ist ein gemeinsames Projekt von Anna Patton, Mac Ritchey, Todd Roach und Dave Haughey. Als zeitgenössisches Akustik-Ensemble spielt die Dunham Shoe Factory von internationalen musikalischen Traditionen beeinflusste Originalkompositionen. Die Kombination aus Klarinette, Oud, Perkussion und Cello schöpft ihre Inspiration aus unzähligen verschiedenen Stilen, wie beispielsweise brasilianischer, ägyptischer, türkischer und indischer Musik, oder auch klassischer Musik und Jazz.
Alle vier Musiker der aus New England stammenden Gruppe sind in den letzten 25 Jahren in den verschiedensten Zusammenhängen lokal, landesweit oder international aufgetreten. Als sie sich unter dem Namen Dunham Shoe Factory im Jahr 2016 zusammen fanden, vermischte die Gruppe die sie verbindenden Erfahrungen zu einem Cocktail, der einen einzigartigen Sound hervorbrachte. Zwei der Bandmitglieder absolvierten ihren Master in Musik, zwei von ihnen studierten traditionelle arabische und Türkische Musik, zwei von ihnen traten mit dem Paul Winter Consort auf und alle haben einige Zeit damit verbracht, in den verschiedensten Zusammenhängen Musik zu machen.

Das Ergebnis ist eine musikalische Erfahrung, die in ihrer Opulenz gleichermaßen üppig wie seelenvoll ist.

 

Mit

Todd Roach - Rahmentrommeln, Percussion
Anna Patton - Klarinette
Dave Haughey - Cello
Mac Ritchey - Oud

Mit freundlicher Unterstützung von:

 

 

 

Donnerstag, 3. August 2017 - 21:30 Uhr

Tamburi Mundi: Night of Drumming

Trommeln unterm Sternenhimmel zum Zuhören und Mitmachen im Mensagarten


Eine stimmungsvolle Trommel-Session unter Sternen im Freiburger Mensagarten! Für Tamburi Mundi Freunde und alle, die diese besondere musikalische Nacht miterleben möchten. Eigene Instrumente können gerne mitgebracht werden.

EINTRITT FREI
Die Veranstaltung findet im MENSAGARTEN (Rempartstr.) statt

In Kooperation mit:

 

 

Freitag, 4. August 2017 - 18:00 Uhr

Percussion 5: Matthias Haffner (perc.) und Ludwig Himpsl (perc., French horn)
The world of Brazilian percussion

E-Werk, Kammertheater | Eintritt: 8.- /5.- (erm.)

Matthias Haffners Spezialgebiet und große Liebe ist die Rahmentrommel Brasiliens, das Pandeiro. Sein Herz schlägt im Rhythmus des Samba, seine Füße im Puls der kubanischen Clave, seine Hände sind unaufhörlich auf der Suche nach etwas Schlagbarem. Ludwig Himpsl war schon 2016 auf der Tamburi Mundi Bühne zu sehen. Das Mitglied der Unterbiberger Hofmusik hat sich dem Horn und der Perkussion verschrieben und bringt diese Instrumente mit seiner Leidenschaft für interkulturelle Volksmusiken auf beeindruckende Weise zum Klingen.

Mit

Matthias Haffner - Pandeiro, Perkussion
Ludwig Himpsl - French Horn, Perkussion

 

 

Freitag, 4. August 2017 - 20:00 Uhr

Tamburi Mundi Special: VISIONS
Der fulminante Trommelabend mit allen Perkusionist_innen ist auch 2017 Herzstück und Höhepunkt des Festivals!

E-Werk, Saal | Eintritt: 24.- /20.- (erm.)

Der fulminante Trommel-Abend ist Herzstück und jährlicher Höhepunkt des Festivals. Wie jedes Jahr kreieren die Musiker im Laufe der Festival-Woche ein ganz spezielles Programm für diesen besonderen Abend. Taktgeber ist das diesjährige Thema VISIONS. Wenn Instrumentalisten von Visionen reden, sind oft keine Worte für die Vermittlung nötig. Vielmehr drücken sie ihre Wünsche, Hoffnungen, Bilder und Geschichten mit ihrer eigenen Sprache aus: der Musik und den Verbindungen, die auf der Bühne entstehen. Die Frage „Vision impossible?“ beantworten die zahlreichen Tamburi Mundi Künstler mit einem bunten Spektrum an Klängen und Trommeln auf ihre Weise. An Unterhaltung, Spannung, Virtuosität und Visionen wird es ganz sicher nicht fehlen…

Mit

Andrey Tanzu (RU) - Rahmentrommeln, Perkussion
Andrea Piccioni (IT)- Rahmentrommeln, Perkussion
Arezoo Rezvani (IR/D)- Santur
Berkant Çakɩcɩ (TR/RU) - Rahmentrommeln, Darbuka
Dave Boyd (IE) - Bodhran
Firas Hassan (SY) - Riqq, Darbuka
Ludwig Himpsl (D) - Horn, Perkussion
Maryam Hatef (IR) - Daf
Mattias Haffner (D)- Pandeiro, Percussion
Mohsen Taherzadeh (IR) - Daf, Tanbur
Murat Coşkun (D/TR)- Rahmentrommeln, Perkussion
Naghmeh Farahmand (IR/CA)- Rahmentrommeln, Tombak
Philipp Kurzke (D) - Rahmentrommeln, Perkussion
Paolo Rossetti Murittu (IT) - Rahmentrommeln, Perkussion
Santino Scavelli (D) - Rahmentrommeln, Perkussion
Schlagzeug - Duo Beat Bop: Jonas Völker und Timo Gerstner (D)
Takashi Tajima (JP) - Tamburin
Tayfun Ateş (D/TR) - Darbuka
Todd Roach (USA) - Rahmentrommeln,Perkussion
Yaschar und Malika Coşkun (D) - Rahmentrommeln
Zohar Fresco (IL)- Rahmentrommeln, Perkussion

Konzept: Murat Coşkun

 

 

Samstag, 5. August 2017 - 16:00 Uhr

Kifds4Kids: - Benefizkonzert
Ein Familienkonzert mit Kaiserstuhl Percussion Junior, Lucas Riccardi und Yaschar und Malika Coşkun

E-Werk, Saal | Eintritt frei - Spenden erbeten!

Ein Benefizkonzert zugunsten eines Tamburi Mundi Percussion-Projekts für Kinder

"Kinder musizieren für Kinder" ist seit drei Jahren die Idee hinter unserem Benefiz-Konzert, dessen Erlös bisher Kinderprojekten in Syrien und Ghana zu Gute kam. Dieses Jahr möchte Tamburi Mundi Freiburg e.V. die Spenden als Grundstock für die Gründung einer Kinder-Rahmentrommel-Gruppe in Freiburg nehmen. Rhythmus ist eine universelle Sprache, die vor allem Kinder ganz unmittelbar erreicht und in ihren Bann zieht. Rhythmus erdet und beflügelt. Rhythmus verbindet und steckt an.
Die Kinder, die auf der E-Werk-Bühne stehen, leben das vor: Mit dem Ensemble von Kaiserstuhl Percussion Junior konnten wir eine engagierte Gruppe junger Perkussionist_innen gewinnen, die mit Marimba und Vibrafon und allerhand Schlagwerk agieren. Zum Rahmentrommel-Ensemble YAMA gesellt sich außerdem der Jung-Schlagzeuger Lucas Riccardi. Ein bewegtes und abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie!

Mit

Kaiserstuhl Percussion Junior (Ltg. Friedemann Stert) - Vibrafon, Marimbafon, Schlagwerk und Percussion
Lorenz Baumgartner
Felix Bechtloff
Aaron Döling
Lukas Gut
Lars Röttele
Luca Schall
Tabea Ratzel

Lucas Riccardi - Schlagzeug

Yandé Kittel - Geige

YAMA:
Malika Coşkun – Rahmentrommel, Akkordeon, Gesang
Yaschar Coşkun – Rahmentrommel, Perkussion

 

 

 

Samstag, 5. August 2017 - 18:00 Uhr

"Zukunftswerkstatt" World-Percussion
Internationale Rahmentrommel-Künstler_innen auf dem Podium

E-Werk, Kammertheater | Eintritt frei

 

Tamburi Mundi lädt zum ersten Mal die Festival-Musiker _innen und das Publikum zur „Zukunftswerkstatt“ World Percussion ein. Beim Zusammentreffen der Perkussionist_innen aus Deutschland, USA, Russland, Iran, Italien, Türkei, Irland, Japan, Israel, Kanada gibt es zum Thema „World Percussion – Visions around the Globe“ kurze Statements und Erfahrungsberichte, wie interkulturelle Musik in anderen Ländern verstanden, gelebt, gefördert und entwickelt wird. Dabei werden persönliche Erfahrungen und kreativen Ideen ausgetauscht, diskutiert und perspektivisch eigene Ziele für die Zukunft formuliert. Wir sind gespannt, welche Ideen und unerwartete Gedanken im Dialog der Trommler_innen entstehen…

Wir bedanken uns herzlich beim Kulturamt Freiburg für die Unterstützung!

 

 

Samstag, 5. August 2017 - 20:00 Uhr

Lange Nacht der Trommeln -  25 Konzerte an einem Abend!

E-Werk, verschiedene Bühnen | Eintritt: 18.- /14.- (erm.)

Das Ticket berechtigt zum Besuch aller Konzerte.

Das ganze E-Werk pulsiert. Auf fünf verschiedenen Bühnen bieten internationale Musiker_innen zeitgleich ganz unterschiedliche Programme dar: Traditionelles und Weltmusik bis hin zur zeitgenössischer Musik. Die Besucher_innen können mit ihrem Ticket von einem 20 minütigen Konzert zum nächsten flanieren, in den Pausen dazwischen bleibt Zeit, sich auf den nächsten musikalischen Leckerbissen einzustimmen.
Die Lange Nacht der Trommeln ist eine perkussive Entdeckungsreise, deren Kurs jede/r selbst bestimmt!
Tamburi Mundi lädt zu einer beschwingten Trommelnacht ins E-Werk ein!

Download: Programmflyer zur Langen Nacht

Tamburi Mundi 2017_Lange Nacht der Trommeln.pdf (3,3 MiB)
 

 

Sonntag, 6. August 2017 - 16:00 Uhr

Familienkonzert: Das Tak und die fliegende Trommel
Die Traumausstatter mit neuen musikalischen Abenteuern

E-Werk, Saal | Eintritt 6 € / 5 € (Kinder und ermäßigt)

Die Traumausstatter erzählen ein weiteres Abenteuer des kleinen Tak, das auf Reisen geht, um Klänge zu sammeln. Sein Flug in der Riesen-Trommel führt das Tak dieses Mal nach Japan. Dort trifft es auf den Trommler Takashi Tajima, dessen Hände wie ein Wirbelwind über sein Tamburin fliegen und auf eine geheimnisvolle Tänzerin. Sie beschenken das kleine Tak mit flotten Rhythmen und wundersamen Klängen. Mit gefülltem Reisesack macht es sich auf den weiten Weg nach Hause…
Das Publikum begleitet das Tak durch lebhaftes Mitwirken, Mitklopfen und Mitklatschen. So wird sein Abenteuer zu einem musikalischen Lehrspiel zum Hören der Klangfarben und zum Erleben des eigenen Rhythmusgefühls.
“Das Tak und die fliegende Trommel” ist eine phantasievolle Reise rund um die Welt der Rhythmen und der Musik. Reinsetzen, anschnallen und Propeller an!

Mit

Die Traumausstatter:
Susanne Lotz - Erzählerin, Akkordeon
Ingrid Kloos - Perkussion, Steeldrum
Ekkehard Seeger - Gitarre

Gäste:
Takashi Tajima - Rahmentrommeln, Tazy Drum
Lucie Betz - Butoh -Tanz

 

 

Sonntag, 6. August 2017 - 19:00 Uhr

Visionäre des Mittelaters - eine musikalische Reise zu Richard Löwenherz und Sultan Saladin
mit Jule Bauer, David Mayoral, Murat Coşkun und der Capelle Antiqua Bambergensis

Christuskirche, Maienstr.2, 79102 Freiburg | Eintritt: 19€ / 15€ (erm.)

Er war ein charismatischer König, wagemutiger Ritter, visionärer Diplomat und einer der berühmtesten Gefangenen der Weltgeschichte. Durch die Heirat seiner Schwester mit einem arabischen Herrscher wollte er einen zukunftsweisenden Friedenspakt zu schließen. Um ihn bildete sich ein beispielloser Mythos: Richard Löwenherz.
Walter von der Vogelweide lobte seine Großzügigkeit. Bei seinen abendländischen Gegnern genoss er hohes Ansehen – kein islamischer Herrscher des Mittelalters war in Europa bekannter als er: Sultan Saladin.

800 Jahre später entführen Murat Coşkun, Jule Bauer, David Mayoral und die Musiker_innen der Capella Antiqua Bambergensis die Zuhörerschaft auf eine musikalische Reise in die Zeit von Richard Löwenherz und Sultan Saladin. Beide Herrscher wandelten sich, getragen von gegenseitigem Respekt, von mächtigen Kriegsgegnern zu visionären Diplomaten, die für einen kulturellen Ausgleich und Friedenspakt zwischen Orient und Okzident sorgen wollten.

Die sagenhaften Geschichten von Saladin und Löwenherz und dem Friedensschluss der beiden mächtigen Herrscher wird in diesem Konzert lebendig und öffnet den Konzertbesucher_innen ein Fenster in längst vergangene Jahrhunderte.

Die Capella Antiqua Bambergensis lässt auf ihren Konzerten über 50 mittelalterliche Instrumente erklingen – Sackpfeifen, Platerspiel, Schlüsselfiedel, Drehleier, Portativ, romanisches Glockenspiel, Flöten verschiedenster Größe, Harfe, Oud, Cornetto Muto und Percussion. Dabei wird auf größtmögliche Authentizität der Instrumente Wert gelegt, die zu einem guten Teil aus der Werkstatt des Capella-Mitglieds und Instrumentenbaumeisters Andreas Spindler stammen.

Jule Bauer ist eine Virtuosin auf der Schlüsselfiedel und verzaubert mit ihrer wundervollen Stimme. Sie lässt die andalusischen Cantigas ebenso virtuos erklingen, wie arabische Weisen aus dem Morgenland. Ihr großer Verdienst ist es, dass die mittelalterliche Schlüsselfiedel in Deutschland wieder als historisches Musikinstrument bekannt und geliebt wird.

Murat Coskun ist ein international gefragter Perkussionist, der seine musikalische Inspiration aus seiner eigenen Tradition, der türkisch-orientalischen Musik, schöpft. Gleichzeitig nutzt er alle Elemente der alten und neuen Musik des Okzidents und verbindet sie mit Rhythmen und Melodien der traditionellen arabischen Musik.

David Mayoral (Percussionist bei Jordi Savall, Hesperion XXI und dem Ensemble „l’arpeggiata“) ist einer der weltweit meist beschäftigten Instrumentalisten. Mehrere Monate im Jahr ist der spanische Perkussionist auf allen Kontinenten dieser Erde unterwegs und verleiht den verschiedenen Ensembles und Musikprojekten, die er begleitet, seine ganz besondere Note. Gerade seine Vorliebe für die arabische Perkussion und indische Rhythmen schafft einen unverwechselbaren Groove und eine große Klangvielfalt.

 

Mit

Capella Antiqua Bambergensis:
Andreas Spindler
Anke Spindler
Wolfgang Spindler 
Thomas Spindler

(Sackpfeifen, Platerspiel, Schlüsselfiedel, Drehleier, Portativ, romanisches Glockenspiel, Flöten, Harfe, Cornetto Muto und Percussion)

Solisten:
Jule Bauer (Gesang, Nykelharfe/Schlüsselfiedel)
Murat Coşkun (Perkussion und Gesang)
David Mayoral (Perkussion)

 

 

 

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